So finden Sie den richtigen Mahlgrad für Ihre Kaffeemaschine

Bei einem Vollautomaten, also einer Espressomaschine, bei der ganze Bohnen eingefüllt werden, können Sie recht einfach Parameter wie die Wassermenge oder die Menge des Kaffeepulvers auswählen.

Aber auch der Mahlgrad des Kaffeepulvers spielt eine wichtige Rolle, damit das Endprodukt gut schmeckt und eine optisch ansprechende Schaumkrone hat.

 

So stellen Sie den Mahlgrad optimal ein

Zuerst sollten Sie die Anleitung Ihrer Maschine lesen. Dort finden Sie wichtige Hinweise zum Einstellen. So schreiben viele Hersteller vor, dass das Ändern der Einstellung nur während des Mahlens vorgenommen werden soll, weil ansonsten das Mahlwerk Schaden nehmen kann.

Im ersten Schritt sollten Sie eine Grundeinstellung entsprechend der Kaffeefarbe vornehmen. Je dunkler die Bohnen sind, umso grober sollte die Maschine eingestellt werden. Haben Sie also Bohnen, die eher die Farbe von heller Vollmilchschokolade haben, stellen Sie den Mahlgrad innerhalb der möglichen Spanne deutlich in den Bereich "fein" ein, bei fast schwarzen Bohnen fast ganz ans andere Ende "grob". Sind Sie sich unsicher, verwenden Sie die Mittelstellung.

Die Änderungen werden sich nun nicht sofort auf die nächste Tasse auswirken. Sie sollten nun 2-3 Tassen einfach durchlaufen lassen und erst dann nachjustieren.

Die letzte Tasse sehen Sie sich nun genauer an. Ideal ist es, wenn der der Kaffee in einem Rinnsaal sämig herausläuft, am Ende eine nußbraune Crema produziert und rund schmeckt.

Läuft dagegen der Kaffee locker in einem dicken Strahl heraus, ergibt keine Crema und hinterläßt im Tresterbehälter nur Schlamm, statt deutlich erkennbaren Trester-Päckchen in Form eines Pucks, ist der Mahlgrad zu grob. Meist schmeckt das Endprodukt dann auch recht fade.

Wenn der Mahlgrad zu fein eingestellt ist, kommt der Kaffee nur tröpfchenweise aus der Ausflussöffnung und schmeckt bitter.